Sehenswürdigkeiten in Kenia: Tipps für interessante Orte

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Endlose Sandstrände am Indischen Ozean, spannende Safaris in einer abwechslungsreichen Landschaft und fremde Kulturen – das alles und noch viel mehr können Urlauber in Kenia erleben. Das Land in Ostafrika versprüht Afrika-Feeling pur und ist überdies im Gegensatz zu anderen Destinationen auf dem Kontinent ein sehr sicheres Reiseziel.

Die Hauptstadt Nairobi liegt im gebirgigen Landesinneren und hat über drei Millionen Einwohner. Zweitgrößte Metropole ist Mombasa, das direkt am Meer errichtet wurde und als Tor zu den Traumstränden des Landes gilt. Beide Städte verfügen über zahlreiche Sehenswürdigkeiten sowie internationale Flughäfen, die regelmäßig aus Europa angeflogen werden. Die Amtssprache ist aufgrund der kolonialen Vergangenheit englisch, was die Kommunikation mit den Menschen vor Ort sehr einfach macht.

Nachfolgend präsentieren wir Ihnen die spannendsten Touren, schönsten Attraktionen und besten Sehenswürdigkeiten in Kenia.

African Sunrise, Amboseli National Park (Ray in Manila)  [flickr.com]  CC BY 
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Ballooning away! (Wajahat Mahmood)  [flickr.com]  CC BY-SA 
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1. David Sheldrick Wildlife Trust Nairobi

Kenias Hauptstadt ist eine pulsierende Metropole mit mehr als drei Millionen Einwohnern. Da die Mehrzahl der Fluglinien in Nairobi landet, bietet es sich an, auf jeden Fall einen oder zwei Tage zu verweilen, um sich die Stadt in Ruhe anzuschauen. Einige der spannendsten Sehenswürdigkeiten von Kenia liegen im Zentrum oder lassen sich von hier aus sehr einfach erkunden. Besuchen Sie unbedingt das Karen Blixen Museum und die Karen Blixen Coffee Garden.

Praktisch vor der Haustür liegt der Nairobi Nationalpark, in dem Sie bereits einen ersten Eindruck vom Tierleben in Kenia erhalten können. Wilde Giraffen vor der Skyline einer Großstadt – einzigartige Fotos sind garantiert. Highlight ist jedoch ein Besuch des Elefanten-Waisenhauses des David Sheldrick Wildlife Trust, wo die Pfleger aufopferungsvoll für das Wohl der Tiere kämpfen, sogar nachts bei den Babys im Stall schlafen, um ihnen regelmäßig die Flasche zu geben.

2. Masai Mara

Der berühmteste Nationalpark und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kenia ist ohne Zweifel die Masai Mara. Ganz im Südwesten des Landes gelegen, ist sie ein Ausläufer des großen Serengeti-Ökosystems und zählt zu den besten Safari-Gebieten der Welt. Ein besonderes Schauspiel ist die große Herdenwanderung, wenn sich Millionen Huftiere auf den Weg zu neuen Weideflächen und Wasserstellen machen – und dabei naturgemäß auch die großen Raubtiere im Schlepptau haben.

Doch auch außerhalb der Migration ist ein Besuch in der Masai Mara sehr empfehlenswert. Sie ist eines der artenreichsten Reservate unserer Erde. Weltbekannt ist das Gebiet vor allem für seine zahlreichen Geparden. Spannend sind auch Begegnungen mit den Massai, die als Nomaden durch die Steppe ziehen. In dem Park, der an Tansania angrenzt, wurde auch „Jenseits von Afrika“ gedreht. Besonders hautnahe Erlebnisse bieten die privaten Konzessionsgebiete, in denen auch Offroad-Fahrten erlaubt sind.

3. Diani Beach und Strände der Südküste

Viele Kenia-Reisende bezeichnen die Sandstrände im Süden des Landes als die schönsten Afrikas. Die von feinem Puderzucker-Sand bedeckten und von Palmen gesäumten breiten Strände sind tatsächlich ein Fest für die Augen. Der Bekannteste unter ihnen ist Diani Beach, der bereits mehrfach in den TOP10 Listen der schönsten Strände der ganzen Welt gelandet ist. Dort finden sich Unterkünfte für jeden Geschmack – vom Luxus-Hotel bis zum privaten Bungalow.

Diani Beach ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Kenias und touristisches Zentrum des Landes. Die meisten Urlauber landen in Mombasa, das rund eine Fahrstunde entfernt liegt. Es gibt ruhigere Abschnitte wie den Galu Beach im Südteil und den Tiwi Beach im Nordteil der Südküste. Im benachbarten Dorf Ukunda gibt es eine Schlangenfarm und ein Shopping-Center sowie mehrere Restaurants. Außerdem werden traumhafte Ausflüge angeboten – etwa zum Schnorcheln mit Delfinen in Wasini Island.

4. Lake Nakuru

Lake Nakuru Nationalpark ist Schauplatz für ein besonderes Spektakel, das es in dieser Art nirgendwo sonst auf der Erde gibt. Jahr für Jahr treffen sich dort etwa zwei Millionen Flamingos, um nach leckeren Algen zu fischen. Die Vögel färben aufgrund ihrer Anzahl den gesamten See pink und bieten damit einzigartige Fotomotive für Kenia Urlauber. Zudem ist der Park eines der letzten Rückszugsgebiete für die stark gefährdeten Spitzmaulnashörner.

In jüngster Zeit wurden sogar auf Bäume kletternde Löwen im Park gesichtet. Das Auto verlassen darf man – wie in den übrigen Parks – nicht. Allerdings gibt es im Nakuru-Park eine Ausnahme: Auf den so genannten Pavianfelsen (Baboon Cliffs) darf man die prickelnde Aussicht über den See unter freiem Himmel genießen. Zu dieser Sehenswürdigkeit bietet sich ein Besuch vor allem in den Abendstunden an, wenn die Sonne am Horizont versinkt und das ganze Land in Zwielicht taucht.

5. Mount Kenya

Eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten Kenias ist der Mount Kenya. Mit 5199 Metern ist er nach dem Kilimandscharo der zweithöchste Berg des afrikanischen Kontinents. Er liegt knapp 150 Kilometer nordöstlich von Nairobi und gehört zum gleichnamigen Naturpark. Die Bergspitze ist trotz seiner Lage am Äquator ganzjährig von Schnee bedeckt. Wandern und Bergsteigen sind in der Region auch für Einsteiger gut möglich.

Um den Tourismus anzukurbeln und auch Einsteiger anzusprechen wurde 2016 eine Teerstrasse vom Sirimon Parkgate bis zum Old Moses Camp ausgebaut. Dennoch gilt die Besteigung des Gipfels nach wie vor als deutlich schwieriger im Vergleich zum höheren Kilimandscharo und ist nur für erfahrene Bergsteiger zu empfehlen. Der landschaftlich abwechslungsreiche Mount Kenya ist günstiger als der eine Kili-Besteigung in Tansania, aber nicht minder beeindruckend.

6. Samburu Reservat

Das Volk der Samburu ist vor allem auf die Viehzucht spezialisiert und bewohnt den Norden Kenias, eine sehr heiße und trockene Region des Landes. Hier befindet sich mit dem Samburu Nationalreservat auch ein echter Geheimtipp, denn das 165 Quadratkilometer große Naturschutzgebiet zählt für uns zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten in Kenia für Naturfans und Tierliebhaber. Hier treffen Sie nicht nur auf zahlreiche Elefanten, sondern auch sehr seltene Tierarten.

Wobei die Elefanten in vielen Camps in Samburu zu den Highlights zählen, da sie oft sehr nah an die Unterkünfte herankommen und aus den Schwimmbecken trinken oder sich mit einem kräftigen Rütteln leckere Früchte von den Bäumen am Flussufer holen. Berühmt ist Samburu vor allem für eine gesunde Population an Grevyzebras, Netzgiraffen und den Gerenuk genannten Giraffengazellen. Gerenuks sehen nicht nur eigenartig aus, sondern stellen sich beim Fressen oft auf die Hinterbeine, um hohe Äste zu erreichen.

7. Amboseli Nationalpark

Weil die Massai das umliegende Land besitzen und Fremden das Jagen auf ihren Ländereien prinzipiell nicht erlauben, blieb der Amboseli Nationalpark weitgehend von Wilderern verschont. Die positiven Effekte machen sich besonders an den Elefanten bemerkbar, die ein reicheres Sozialverhalten als andernorts zeigen und mit Menschen sehr entspannt umgehen. Große Herden streifen durch den Park, der zudem Heimat von über 400 Vogelarten ist.

Doch auch viele andere Tiere sind im Amboseli Nationalpark beheimatet, der traumhafte Panoramablicke auf das Kilimandscharo-Massiv gestattet. Darunter sind etwa Gazellen, Zebras, Löwen, Geparden, Hyänen und Affen. Auch die Flora ist aufgrund der Sümpfe und Wasserstellen reichhaltig. Amboseli liegt südlich der Hauptstadt Nairobi und grenzt an Tansania. Zum Pflichtprogramm gehört die Aussicht vom Observation Hill ganz in der Nähe des Flugplatzes.

8. Tsavo East Nationalpark

Der Tsavo Nationalpark gliedert sich in einen Ost- und einen Westteil, die sich landschaftlich recht stark unterscheiden. Gemeinsam bilden beide Teile den größten Nationalpark in Kenia. Der Westteil grenzt im Süden an Tansania und bietet stellenweise spektakuläre Blicke auf Afrikas höchsten Berg, den Kilimandscharo. Die Landschaft ist facettenreich: von Vulkanen über Wälder bis hin zu Savannen und Flüssen gibt es hier alles. Ein beliebtes Ziel für Safari-Touren sind die Mzima Springs.

Da der westliche Teil von Tsavo mitunter unangenehm voll wird und uns die Savannen-Landschaften im Osten besser gefallen, listen wir nur Tsavo East unter den besten Sehenswürdigkeiten in Kenia. Hier treffen Sie vor allem auf stattliche Löwenrudel und die „roten Elefanten“, die sich mit der trockenen roten Erde des Nationalparks vor der Sonne und Parasiten schützen. Tsavo East wurde unter anderem vom weltberühmten Tierschützer David Sheldrick mitbegründet.

9. Aberdare-Gebirge

Der Aberdare Nationalpark liegt rund einhundert Kilometer nördlich der Hauptstadt Nairobi und schafft es aufgrund seiner besonderen Landschaftsformen in unsere Liste der besten Sehenswürdigkeiten in Kenia. Die Artenvielfalt ist gar nicht außergewöhnlich groß, doch es gibt einige spektakuläre Eindrücke im Gebirge zu sammeln. Es gibt einige Elefanten im Park und sogar seltene Arten wie die Bongo-Antilope und das Riesenwaldschwein. Die besten Chancen zur Sichtung von Tieren bestehen am Wasserloch der legendären The Ark Lodge.

Dennoch sind nicht die Tiere das Highlight des Aberdare-Gebirges, sondern die interessante Topographie mit einer alpinen Heide-Landschaft und weitläufigen Moorgebieten sowie einem beeindruckenden Bergnebelwald, in dem sogar Bambus wächst. Innerhalb von nur einer Stunde kann man mit wechselnden Höhenlagen (zwischen 2100 und rund 4000 Metern) den ständigen Wechsel faszinierender Landschaftsformen erleben. Im Park wurden zudem bereits mehrfach schwarze Leoparden (mit einer Genmutation) gesichtet!

10. Insel Lamu

Kenias Insel Lamu zählt zum UNESCO Weltkulturerbe und war lange Zeit vom Tourismus verschont geblieben, da die kleine Insel nicht mit Autos befahren werden kann und die Einwohner großen Wert auf den Erhalt ihrer schmalen Gassen und pittoresken Häuser gelegt haben. Auch heute noch spielt die Tradition auf Lamu eine große Rolle – und bis heute ist das Eiland autofrei geblieben. Doch hat man sich sanft dem Tourismus geöffnet und zeigt nun auch ausländischen Besuchern die Schönheit dieses Paradieses.

Die Stadt Lamu ist gewissermaßen die Wiege der Swahilikultur mit zahlreichen Gebäuden im typischen Baustil, die bestens erhalten sind und sich heute in einem kulturellen Schmelztiegel befinden. Lamu ist ein interessanter Mix afrikanischer, arabischer, aber auch indischer Einflüsse und begeistert vor allem deshalb mit seinem einzigartigen Charme und Charakter.

Beste Reisezeit Kenia

Wir empfehlen Ihnen die folgenden Monate als beste Reisezeit, um die Highlights und Sehenswürdigkeiten in Kenia zu entdecken:

Januar, Februar, März, Juni, Juli, August, September, Oktober und Dezember

Genauere Informationen zum Wetter, inklusive allen Klimadaten, finden Sie auf unserer Klima-Detailseite für Kenia.

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