Sehenswürdigkeiten auf Gran Canaria: Tipps für interessante Orte

Playa Amadores - Gran Canaria - October 2011 (Cristian Bortes)  [flickr.com]  CC BY 
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Gran Canaria ist die drittgrößte der sieben Kanarischen Inseln, welche politisch zu Spanien gehören. Dank der günstigen Lage westlich von Afrika im Atlantischen Ozean herrscht ein ganzjährig mildes Klima vor. Gran Canaria ist vulkanischen Ursprungs, was auch für die Einzigartigkeit der Inselnatur verantwortlich ist. Calderas (Vulkankrater) und Schluchten (Barrancos) wechseln mit Palmentälern und breiten Sandstränden.

Das Inselinnere ist ein echtes Paradies für Wanderer. Hier finden sich noch idyllische kleine Bergdörfer fernab der touristisch sehr beliebten Küstenregionen. Die breiten Sandstrände bieten ideale Bedingungen für Wassersportler und die gute regionale Küche lockt mit kanarischen Gaumenfreuden. Doch auch sonst gibt es für jeden Geschmack jede Menge Highlights auf der Insel zu entdecken.

Nachfolgend präsentieren wir Ihnen die spannendsten Touren, schönsten Attraktionen und besten Sehenswürdigkeiten auf Gran Canaria.

dunes maspalomas - gran canaria (Tobias Scheck)  [flickr.com]  CC BY 
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Salida de la regata ARC 2015 desde Las Palmas de Gran Canaria (El Coleccionista de Instantes  Fotografía & Video)  [flickr.com]  CC BY-SA 
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LA CHICA DEL MAR DE NUBES (El Coleccionista de Instantes  Fotografía & Video)  [flickr.com]  CC BY-SA 
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1. Inselhauptstadt Las Palomas

Die Hauptstadt Gran Canarias, Las Palomas, liegt im Norden und erstreckt sich auf der Halbinsel La Isleta 12 Kilometer entlang der Küste. Ihren Namen verdankt die Stadt den hoch gewachsenen Palmen, die hier zur Zeit der spanischen Eroberungen wuchsen. Las Palmas besitzt einen wichtigen Hafen und ein belebtes Hafenviertel. Zwei schöne Strände lassen alle Sonnenhungrigen auf ihre Kosten kommen. Die Altstadt Vegueta wird von der imposanten Kathedrale Santa Ana überragt.

In der ältesten Markthalle der Insel auf dem Mercado de Vegueta verführen leckere Düfte und typische kanarische Produkte den Besucher. Im wunderschön restaurierten historischen Zentrum reihen sich die Sehenswürdigkeiten aneinander. Prächtige Paläste und schöne Villen wechseln mit gemütlichen Tapas-Bars, Restaurants und einer belebten Einkaufsstraße. Auch Kolumbus weilte einst in Las Palmas. Heute kann die Geschichte der Seefahrt im Casa de Colón nacherlebt werden.

2. Dünenlandschaft und Strand von Maspalomas

Das Wahrzeichen der Costa Canaria im Süden der Insel ist der Leuchtturm von Maspalomas. Seit 1890 trotzt er mit seinen 60 m Höhe der Brandung des Atlantiks und ist noch heute ein wichtiges Lichtsignal für vorbeifahrende Schiffe. Maspalomas ist ein beliebtes Urlaubsziel. Lange breite Strände bieten mit feinem Sand ideale Voraussetzungen für einen Badeurlaub. Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten auf Grand Canaria zählen natürlich die Sanddünen.

Auf 250 Hektar ziehen sie sich über 4 Kilometer entlang der Küste. Bei Wanderungen durch die Dünen meint man schnell, sich mitten in einer großen Wüste zu befinden. Ein Teil der Sandlandschaft ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen und gehört zum UNESCO-Welterbe. Die Dünen bieten vielen Tieren ein neues Zuhause und haben ihre ganz eigene Flora und Fauna entwickelt. Reiher, Enten, Moorhühner und Regenpfeifer können hier regelmäßig beobachtet werden.

3. Maritimes Flair in Puerto de Mogán

Der kleine Fischerhafen Puerto de Mogán ist einer der schönsten Orte der Insel. Er gehört zur gleichnamigen Region Mogán, deren Klima von der UNESCO ausgezeichnet wurde, da es weltweit zu den gesündesten zählt. Der malerische Hafen wurde liebevoll und sehr umsichtig saniert. Hier findet man keine hohen Häuser oder große Hotelkomplexe. Die Bauweise der kleinen Appartements ist dem andalusischen Stil nachempfunden.

Leuchtend weiße Wände geben sich ein kontrastreiches Farbenspiel mit den roten Bougainville-Gewächsen und dem blauem Meer. Durch den Ort ziehen sich kleine Kanäle, die von Brücken überspannt werden. So erhielt Puerto de Mogán auch seinen Beinamen „Klein Venedig“. Dank seines verkehrsberuhigten Zentrums, kann man wunderbar bummeln und die Seele baumeln lassen. Zudem gibt es fantastische Restaurants, die vor allem für Seafood bekannt sind.

4. Palmitos Park

Flamingos, Papageien und stolze Greifvögel teilen sich ihr Zuhause im Palmitos Park mit Schmetterlingen, Reptilien, Fischen und Säugetieren. In der beeindruckenden Landschaft eines Barrancos liegt der Tierpark, der gleichzeitig ein Botanischer Garten ist. Kakteen in allen Größen und Formen sowie unzählige Orchideenarten liefern die perfekte Kulisse. Heute leben über 2000 Tiere auf dem riesigen Areal.

Der Höhepunkt eines Besuchs sind die informativen und unterhaltsamen Tiershows mit Greifvögeln und Delfinen. Neben vielen interessanten Fakten zum Leben der Tiere hat man gleichzeitig die Möglichkeit, ihnen ganz nahe zu kommen. Vor allem bei Familien mit Kindern zählt der Park zu den absoluten Lieblings-Sehenswürdigkeiten auf Gran Canaria.

5. Hoch hinaus am Pico de las Nieves

Im Inneren der Insel offenbart sich für viele Besuche die eigentliche und wahre Schönheit Gran Canarias. Zu dieser wilden Landschaft gehört auch der höchste Berg, der Pico de las Nieves. Seinen Beinamen „Schneespitze“ bekam er, da es auf seinem 1949 Meter hohen Gipfel trotz des ansonsten milden Inselklimas immer mal wieder zu Schneefällen kommt.

Obwohl der Gipfel selbst auf Grund eines militärischen Sperrgebietes nicht zu begehen ist, verspricht der frei zugängliche Teil herrliche Wanderungen mit atemberaubenden Aussichten. Die Wanderwege des Pico de las Nieves führen vorbei an zwei imposanten Calderas, Vulkankrater, die durch den Kontakt von Wasser und Magma entstanden sind. Von oben öffnet sich der weite Blick über Gran Canaria bis hinüber nach Teneriffa.

6. Roque Nublo – das Wahrzeichen

Roque Nublo, der geheimnisvolle Nebelfelsen. Auch wenn er nicht der höchste Berg Gran Canarias ist, so ist er doch das unbestrittene Wahrzeichen der Insel. Oft hüllt sich der rotbraune, sehr markant geformte Basaltfelsen in Nebelschwaden. Nimmt man noch seine imposante Lage und die überwältigende Aussicht von dort, ist es nicht verwunderlich, dass der Felsen bereits bei den Altkanariern als Heiligtum galt.

Von Ayacata aus führt ein zweistündiger Wanderweg zum Steinplateau des Roque Nublo auf 1803 Metern Höhe. Wer möchte kann auch mit dem Auto bis zu einem in der Nähe des Gipfels gelegenen Parkplatz fahren und so die Natur auf gemütliche Weise genießen. Zudem gibt es eine Reihe an Ausflugsanbietern, die Touren zum Roque Nublo anbieten oder diesen im Rahmen eines Ganztagesausfluges über die Insel integrieren.

7. Valle de Agaete

Das Valle de Agaete gilt als eines der schönsten Täler überhaupt auf Gran Canaria und ist ein Paradies für Wanderer. Dieses fast ganzjährig grüne Tal ist besonders fruchtbar und üppig. Hier gedeihen nicht nur Orangen-, Zitronen-, Mango- und Avocadobäume. Mandeln, Bananenstauden, Papayas und Kaffeepflanzen haben ebenso ihren Platz wie Palmen, Kiefern und Agaven.

Neben einigen verstreuten Fincas liegt das alte Dorf San Pedro mit seinen weißen Häusern an den Hängen des Tales. Ein sehr beliebter Wanderwegs ist der ehemalige Pilgerpfad Camino de la Romeria, der hinein in das Tamadaba-Massiv führt. Im Agaete Tal ist die Natur eine der schönsten Sehenswürdigkeiten.

8. Romantisches Bergdorf Fataga

Der kleine Ort Fataga liegt an einen Palmenhang gekuschelt vor der grandiosen Kulisse des Pico de las Nieves. Das idyllisches Bergdorf ist im kanarischen Stil erbaut. Weißgekalkte Häuser mit Holzbalkonen sind mit farbenprächtigen Blumenarrangements geschmückt. In kleinen Gärtchen bauen die Einwohner ihr Gemüse und Obst noch selbst an.

Hierzu zählen unter anderem Avocado, Mispel und Orangen. Zentrum des Dorfes ist die Straßenkreuzung direkt auf dem Bergsattel mit einigen kleinen Bars und Restaurants. Der Rest des Ortes zieht sich den Barranco entlang und den Hang hinauf. Der altertümliche Ortskern hinter der Kirche ist nur zu Fuß begehbar. Hier ist die Zeit stehen geblieben.

9. Barranco de Guayadeque

Im Barranco de Guayadeque findet man altkanarische Grabstätten und Höhlenwohnungen. Da die Felshänge sehr unwegsam waren, kamen kaum Menschen in das Tal und die archäologischen Schätze blieben so lange Zeit geschützt. Heute können sie im Archäologischen Zentrum am Taleingang bestaunt werden.

Im Museum wird anschaulich die Entwicklungsgeschichte der Schlucht dokumentiert. Die Höhlenwohnungen sind heute bewohnt und werden mit ökologischem Solarstrom versorgt. Es gibt eine kleine Höhlenkapelle und natürlich dürfen auch Restaurants und eine Höhlenbar nicht fehlen.

10. Thermalquellen im Kurort Firgas

In Firgas dreht sich alles ums Wasser. Dank seiner Thermalquellen ist dieser kleine Kurort auf der Insel in aller Munde. Die Hälfte des hier abgefüllten „Aguas de Firgas“ wird auf Gran Canaria getrunken, der Rest auf die anderen Inseln exportiert. Wahrzeichen des Ortes sind seine künstlich angelegten Kaskaden, die zwischen Kirche und Kulturzentrum über Treppenstufen hinabplätschern und einer stilisierten Quelle entspringen.

Eingerahmt wird das Wasserspiel von farbenfrohen Azulejos-Bänken mit den Wappen der Gemeinden von Gran Canaria. Der schön geschmückte Ort Firgas ist damit der ideale Rahmen für die Feierlichkeiten zu Mariä Himmelfahrt. Am gleichen Tag wird auch der Stadtpatron San Roque geehrt. Ein rauschendes Fest mit Feuerwerk um Mitternacht vereint Wallfahrt und Tanzfest. Wenn Sie zu dieser Zeit auf der Insel sind, sichern Sie sich frühzeitig einen Platz im Geschehen!

Weitere Sightseeing-Tipps und Attraktionen für Ihren Gran Canaria-Urlaub

Beste Reisezeit Gran Canaria

Wir empfehlen Ihnen die folgenden Monate als beste Reisezeit, um die Highlights und Sehenswürdigkeiten auf Gran Canaria zu entdecken:

März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober und November

Genauere Informationen zum Wetter, inklusive allen Klimadaten, finden Sie auf unserer Klima-Detailseite für Gran Canaria.

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