Sehenswürdigkeiten in Jordanien: Tipps für interessante Orte

Spaziergang in Petra Jordanien (Jarod Carruthers)  [flickr.com]  Public Domain 
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Das Königreich Jordanien gehört momentan noch zu den unbekannteren Reisezielen der Deutschen, dabei bietet das Land eine Jahrtausende alte Geschichte, sehr gastfreundliche Einheimische und traumhafte Strände.

Die abwechslungsreiche Landschaft und die weltbekannten Ausgrabungsstätten machen Jordanien zu einer äußerst interessanten Urlaubsregion sowohl für Kulturreisende als auch für Badegäste.

Nachfolgend präsentieren wir Ihnen die spannendsten Touren, schönsten Attraktionen und besten Sehenswürdigkeiten in Jordanien.

Jordan-18C-031 - The Monastery & Inside (Dennis Jarvis)  [flickr.com]  CC BY-SA 
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...in Jordan (Jurgen)  [flickr.com]  CC BY 
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Jordan-18C-095 - Temple of Dushares (Dennis Jarvis)  [flickr.com]  CC BY-SA 
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1. Ruinenstadt Petra

Bei der Ruinenstadt Petra handelt es sich um eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im Nahen Osten. Petra ist ein Kultur- und Naturwunder zugleich und liegt in der Wüste des Berglandes von Edom, auf halber Strecke zwischen dem Golf von Akaba und dem Toten Meer. Diese günstige Position ließ den Ort zwischen dem 5. Jahrhundert vor und dem 3. Jahrhundert nach Christi zu einem wichtigen Handelsplatz aufblühen.

Der Zugang erfolgt durch eine enge Schlucht. Dieser versteckten Lage zwischen schroffen Felswänden verdankt Petra seinen exzellenten Erhaltungszustand. Die aufwendigen, in den Fels gemeißelten Fassaden der Grabanlagen gehören seit 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe. Die berühmtesten Bauwerke der Ausgrabungsstätte sind das sogenannte Schatzhaus im hellenistischen Stil und das Römische Theater.

2. Jordaniens Hauptstadt Amman

Die meisten Reisenden werden auf dem Flughafen von Jordaniens Hauptstadt Amman landen. Die Metropole ist heute eine moderne Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die Zeugnisse ihrer wechselvollen Geschichte sind. Das römische Amphitheater ist das Highlight während einer Stadtbesichtigung. Es stammt aus dem 2. Jahrhundert und fügt sich in eine Flanke des Jaufa-Hügels hinein.

Es handelt sich um eines der besterhaltenen Theater aus der Zeit und beeindruckt besonders durch das rund 95 Meter breite Bühnengebäude und die hervorragende Akustik. Ein Flüstern auf der Bühne kann auf jedem der 6000 Sitzplätze gut gehört werden. Seit seiner Restaurierung in den 1950er und 60er Jahren wird es während der Sommermonate regelmäßig für Veranstaltungen genutzt. Weitere Höhepunkte für Besucher in Amman sind die Zitadelle, die Ruinen des Herkules Theaters und die Ahl al Kahf Nekropole.

3. Kreuzritterburg von Kerak

Der Ort Kerak im Westen Jordaniens wird bereits in der Bibel als „Kir“ oder „Kir-Moab“ erwähnt. Die imposante Kreuzritterburg wurde an strategisch günstiger Stelle errichtet und fungierte im 12. Jahrhundert als Zwischenstation für die Kreuzfahrer. Sie thront auf einem Felsvorsprung und zeigt eine Mischung aus Kreuzfahrer Architektur, byzantinischen und arabischen Elementen.

Alle Eingänge sind aus Verteidigungsgründen unterirdisch und Tore sind nicht vorhanden. Heute beherbergt die Festung auch ein archäologisches Museum. Von ihrem höchsten Punkt aus bietet sich dem Besucher ein grandioser Ausblick, der an klaren Tagen bis nach Jerusalem reicht.

4. Wadi Rum

Die marsähnliche Wüstenlandschaft Wadi Rum liegt östlich von Akaba und gehört zu den bedeutendsten touristischen Sehenswürdigkeiten in Jordanien. Wie 4000 Jahre alte Felszeichnungen beweisen, war die Landschaft bereits in prähistorischer Zeit besiedelt – heute leben hier mehrere Beduinenstämme, deren Haupteinnahmequelle inzwischen die Touristen aus aller Welt sind.

Es empfiehlt sich, das Besucherzentrum am Eingang zum Wadi Rum aufzusuchen und sich sorgfältig über dieses Labyrinth aus bizarren, bis zu 1750 m hohen, Felsformationen zu informieren. Es bestehen Möglichkeiten zu Kamelritten, Jeep Safaris oder auch Übernachtungen im Zelt. Ein Ausflug zu diesem UNESCO Weltkulturerbe ist mit Sicherheit ein Erlebnis, das man sein Leben lang nicht vergessen wird.

5. Madaba, die Mosaik-Stadt

Die auf den ersten Blick unscheinbare Stadt Madaba offenbart bei einem Besuch mehrere spektakuläre Attraktionen in Form von detailgetreuen Bodenmosaiken. Das bedeutendste dieser Kunstwerke befindet sich in der St. Georgskirche und stellt eine Landkarte Jerusalems und des Heiligen Landes im 6. Jahrhundert dar. Das aus mehr als zwei Millionen Steinchen zusammengesetzte Mosaik ist von unschätzbarem Wert, denn es enthält auch Beschreibungen der Landschaften und Städte in griechischer Sprache.

Da auch verschiedene biblische Geschichten beschrieben wurden, handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine Karte für Pilger. Im archäologischen Museum der Stadt und dessen Garten, können weitere Mosaiken betrachtet werden, die in faszinierender Art und Weise Szenen aus dem Alltag der Menschen, der Mythologie oder der Tier- und Pflanzenwelt zeigen. Für kunstinteressierte Reisende empfiehlt sich ein Abstecher nach Madaba unbedingt.

6. Berg Nebo

Nur rund 30 km südwestlich der Stadtmitte Amanns, inmitten einer äußerst kargen Landschaft, erhebt sich der 808 m hohe Berg Nebo, der im Alten Testament eine wichtige Rolle spielt, als Gott Moses von dort in das gelobte Land blicken lässt. Auf dem Gipfel befinden sich Fragmente einer der ältesten Kirchen der Welt und eine neuere Kirche mit Kloster, die zum katholischen Franziskanerorden gehört.

Der Ausblick bis nach Israel und zum Toten Meer ist einzigartig und ein Besuch lässt sich mit der Besichtigung von Madaba wunderbar verbinden. Somit haben sie gleich zwei wichtige Sehenswürdigkeiten in Jordanien auf angenehme Weise kombiniert und werden unvergessliche Eindrücke sammeln.

7. Historische Stätte Jerash

Im grünen Tal von Gilead im Norden Jordaniens befindet sich die riesige Ruinenstadt Jerash, welche zusammen mit Petra zu den populärsten Sehenswürdigkeiten des Landes zählt. Ihre Blütezeit wird auf die ersten nachchristlichen Jahrhunderte datiert, als man Jerash auch das „Pompeji des Ostens“ nannte. Innerhalb der Stadtmauern wurden von den Archäologen zahlreiche Tempel, Säulenstraßen, Wege und Häuser ausgegraben, die einen guten Eindruck davon vermitteln, wie eine römische Stadt damals aufgebaut war. Wer sich für Kultur und Geschichte interessiert, sollte einen Ausflug nach Jerash, welches rund 40 km nördlich von Amman liegt, einplanen.

8. Mujib Naturreservat

In Jordanien kommen auch Abenteuerurlauber auf ihre Kosten. Das Mujib Naturreservat an der Ostküste des Toten Meeres gilt als das am tiefsten gelegene Schutzgebiet der Erde. Es befindet sich in einer Schlucht, in der sich aufgrund von Flüssen und Höhenunterschieden eine biologische Vielfalt entwickelte, die Jahr für Jahr Naturliebhaber aus aller Welt anzieht. Flora und Fauna können mit erfahrenen einheimischen Führern entdeckt werden.

In den teilweise nur sehr schwer zugänglichen Gebieten leben mindestens 10 Raubtierarten (unter anderem Schakale, Wölfe und Wildkatzen) und seltene Vögel, die hier einen sicheren Lebensraum finden. Zahlreiche Wanderrouten durchziehen das Reservat und erlauben, besonders in den frühen Morgenstunden, wenn die Sonne die Felsen Orange und Rot erstrahlen lässt, atemberaubende Eindrücke.

9. Totes Meer

Wer hat nicht schon einmal Fotos von Badenden im Toten Meer gesehen? Der hohe Salzgehalt von bis zu 30 %, das ganzjährig sonnige Wetter und die niedrige Luftfeuchtigkeit sind Gründe dafür, dass Menschen mit Hautproblemen und Gelenkkrankheiten hier Linderung finden.

Im jordanischen Urlaubsort Sweimeh befinden sich zahlreiche Hotels, die sich auf diese Art von Urlaub eingestellt haben. Ein unvergessliches Erlebnis ist ein Bad im Toten Meer, bei dem ein Untergehen auch für Nichtschwimmer unmöglich ist, für jeden Touristen und sollte auf keinem Ausflugsprogramm fehlen.

10. Akaba (Aquaba)

Als Badeurlaubsziel ist Jordanien bei uns zu Unrecht immer noch relativ unbekannt. Dabei ist der südlichste Ort des Königreiches am Roten Meer ein wahres Paradies für Schwimmer, Taucher und Schnorchler. Aufgrund der ausgezeichneten Infrastruktur in Jordanien ist die Kombination aus Kultur- und Strandurlaub problemlos möglich.

Akaba bietet herrliche Sandstrände und die vorgelagerten Korallenriffe sind ein Revier, welches sich hervorragend zur Beobachtung der farbenprächtigen Unterwasserwelt eignet. Papageienfische, Mantas und Riffhaie kommen hier im Golf von Akaba in großer Zahl vor.

Beste Reisezeit Jordanien

Wir empfehlen Ihnen die folgenden Monate als beste Reisezeit, um die Highlights und Sehenswürdigkeiten in Jordanien zu entdecken:

März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober und November

Genauere Informationen zum Wetter, inklusive allen Klimadaten, finden Sie auf unserer Klima-Detailseite für Jordanien.

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